Die erfolgreiche Realisierung vieler RFID-Projekte in den Bereichen Chemie, Medizin und Biologie scheiteren oft daran, dass der eingesetzte RFID-Datenträger ungeeignet für den unternehmenseigenen Autoklavierprozess ist. Dieser Sterilisationsprozess stellt höchste Anforderungen an den RFID-Datenträger.
Diese RFID-Datenträger mussten in einem konkreten Kundenprojekt bei der Firma W.O.M. WORLD OF MEDICINE AG mindestens 30 Autoklavierzyklen bei 134°C und drei bar Druck für fünf Minuten überstehen. Mit der Prüfung im Autoklaven wurde unter Echtbedingungen erfolgreich nachgewiesen, dass die RFID-Datenträger der neuen Produktgruppe smart-DOME Freestyle Autoclav die Belastungen während der Sterilisation ohne Schaden überstehen. Die Anforderungen konnten sogar übertroffen werden: Nach 60 Zyklen wurden die Tests zur vollsten Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen ohne einen Ausfall zu registrieren. Mit der Neuentwicklung wird der Einsatz der RFID-Technolgie für das Management von Sterilgütern in den unterschiedlichsten Branchen immer attraktiver. Auch die Bau- und Kunststoffindustrie könnten zukünftig davon profitieren.