Ex-Schutz zertifizierte RFID/NFC Transponder für ATEX Zonen
Um Risiken in explosionsgefährdeten Arbeitsumgebungen zu vermeiden, müssen spezielle Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. RFID/NFC Transponder von smart-TEC sind für den Ex-Bereich zertifiziert - nutzen Sie unsere maßgeschneiderten Lösungen, die den speziellen Anforderungen dieser Umgebungen gerecht werden und eine klare Kennzeichnung gemäß ATEX-Richtlinien ermöglichen.

Wo wird Explosionsschutz benötigt?
Es gibt eine große Anzahl von Arbeitsumgebungen, in denen die Gefahr besteht, dass Explosionen entstehen. In der chemischen Industrie, bei der Erdöl- und Erdgasförderung und in vielen anderen Industriezweigen können während Produktion, Transport und Lagerung brennbare Stoffe entweichen. Die Rede ist von explosionsgefährdeten Luftgemischen, die sich überall dort bilden können, wo brennbare Flüssigkeiten oder Gase verarbeitet werden.
Die gleiche Gefahr besteht auch dort, wo Feinstäube in genügender Menge in einen abgeschlossenen Luftraum geraten können, also z.B. im Bergbau oder bei Mahlvorgängen in Getreidemühlen. Sammeln sich solche Gase, Dämpfe oder Stäube in geschlossenen Räumen und vermischen sich mit Luftsauerstoff, können explosionsfähige Atmosphären entstehen. Schon ein kleiner Funke aus einer elektrostatischen Aufladung kann genügen, um eine verheerende Detonation auszulösen.






In solchen Umgebungen müssen die Mitarbeiter durch umfangreiche aktive Maßnahmen geschützt werden. Neben Aspekten der Atemschutztechnik sind es insbesondere elektrische Schutzmaßnahmen, um jegliche Funkenbildung mit 100%iger Sicherheit zu verhindern.
Besondere Anforderungen an Industrietransponder
Für die RFID-Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen werden besondere Anforderungen an die eingesetzten RFID-Transponder erhoben. Es gibt zwei potentielle Gefährdungsquellen, die es zu untersuchen und auszuschließen gilt. Zum einen ist es die elektrostatische Charakteristik des Gehäusematerials (Funkenschlag nach statischer Aufladung durch Reibung) und zum anderen das Verhalten des Chips, sowohl im Normalfall als auch in einem Fehlerfall durch hohe Feldenergien.
Elektrostatische Aufladung – Risiko durch PU-Verguss
Kunststoffe wie Polyurethan verfügen über hervorragende Schutz- und Isolationseigenschaften. Reibung, Bewegung oder Reinigungsvorgänge können jedoch zu elektrostatischer Aufladung führen.
Kommt es zu einer Entladung, besteht das Risiko eines Funkenschlags – und damit einer möglichen Entzündung der umgebenden Atmosphäre. Deshalb muss bei RFID-Transpondern mit PU-Verguss der elektrostatische Effekt, im Rahmen der Ex-Zertifizierung, umfassend geprüft und bewertet werden.
Erwärmung des RFID-Chips – unterschätzte Energiequelle
Passive RFID-Transponder bestehen aus Halbleitern und Antennenstrukturen, die beim Auslesen durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts mit Energie versorgt werden. Dabei kommt es zu einer geringen, aber messbaren Erwärmung des Chips. Im Ex-Bereich kann jedoch bereits eine lokale Temperaturerhöhung ausreichen, um Gas- oder Staubatmosphären zu entzünden.
Der Explosionsschutz bei RFID-Transpondern ist weit mehr als ein formaler Prozess. Sowohl die Erwärmung des Halbleiterchips als auch die elektrostatische Aufladung des PU-Vergusses sind Zündquellen, die aktiv verhindert werden müssen.
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Industrietransponder von smart-TEC
smart-TEC kann dank verschiedener Produktvarianten mit individuellem Aufbau und jeweils angepassten Frequenzen optimal auf die Anforderungen der Kunden im ATEX-Bereich reagieren. Dadurch lassen sich zahlreiche Objekte zuverlässig kennzeichnen und vielfältige Anwendungen realisieren – auch auf metallischen Untergründen.
smart-TEC RFID-Transponder sind für ex-geschützen Bereich zertifiziert und finden überall dort Anwendung, wo zeitweise oder im Normalbetrieb entzündliche Staub, Staub-Luftgemische oder Gase auftreten.
Industrietransponder von smart-TEC können hinsichtlich Farben, Bauformen und Befestigungsmöglichkeiten kundenindividuell entwickelt, gestaltet und produziert werden. Jeder RFID-Transponder wird entsprechend der ATEX Richtlinie mit einer eindeutig rückverfolgbaren Kennzeichnung versehen.
Neben statischen vorgedruckten Inhalten wie z.B. ein Logo ist das Etikett frei personalisierbar. Eine UID/EPC als Klarschrift, ein Strichcode oder ein 2D-Code, z.B. Datamatrix oder QR-Code, ist problemlos umsetzbar. Das bedruckte Etikett wird im Inneren des Transponders mit einer transparenten PU-Schicht übergossen, um ihn vor mechanischen und witterungsbedingten Belastungen zu schützen. Jeder RFID-Transponder wird entsprechend der ATEX-Richtlinie mit einer eindeutig rückverfolgbaren Kennzeichnung versehen.
Auch die Anbringung des RFID-Transponders kann sehr individuell gestaltet werden. Kleben, Schrauben, Nieten eine Draht- oder Kabelbinderlösung - alle Möglichkeiten sind gegeben, um eine robuste und dauerhafte Kennzeichnung zu gewährleisten – inklusive metallischen Untergründen.
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smart-TEC Zertifizierungen
Die besondere Gegebenheit bei Industrietranspondern für den Ex-geschützten Bereich besteht darin, dass sowohl die RFID Transponder wie auch die eingesetzten Lesegeräte sich einer speziellen Zertifizierung unterziehen müssen, um für explosionsgefährdeten Arbeitsumgebungen zugelassen zu werden. Bei der Ex-Zertifizierung geschieht eine unabhängige Betrachtung von Gehäusematerial und RFID-Inlay. Mit der Richtlinie 94/9/EG werden elektrische Geräte und mit der 2014/34/EU zusätzlich auch nicht-elektrische Geräte in der Klasse II (Industrie), bzw. in der Klasse I (Bergbau) geprüft und freigegeben. Die Anwendung dieser Richtlinie wird sehr häufig durch die Verwendung eines genormten Logos angezeigt. Unser hohes Maß an Qualität im Produktionsprozess wird regelmäßig durch Audits überprüft und bestätigt. Die RFID/NFC Produkte sind EX-Schutz zertifiziert, nach EN IEC 60079-0 und EN IEC 60079-11.
Im Rahmen der Zertifizierung von RFID-Transpondern, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, müssen folgende Punkte nachwiesen werden:
- die maximale Oberflächentemperatur ist klar definiert und geprüft
- durch die Energieaufnahme im elektromagnetischen Feld dürfen keine Hotspots entstehen
- der PU-Verguss ermöglicht eine sichere Wärmeabfuhr
Ohne diese Nachweise kann selbst ein passiver RFID-Industrietransponder zur potenziellen Zündquelle werden!
smart-TEC stellt sicher, dass durch eine sorgfältige und gewissenhafte ATEX-/IECEx- als auch UKEx-Zertifizierung, unsere industriellen RFID-Transpondern bedenkenlos in Ex-Zonen eingesetzt werden können. Neben unserer RFID-Transpondern haben wir auch unsere Fertigung in Mindelheim (Allgäu) ex-Schutz-zertifizieren lassen. So stellen wir eine Ex-schutz-konforme Produktion vom Wareneingang bis zur Auslieferung an unsere Kunden sicher.
- Sehr gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien
- Hohe Hitzebeständigkeit
- Hohe Beständigkeit gegenüber Umwelt- und Witterungseinflüssen
- Hervorragende Eignung für metallische Oberflächen
- Kundenindividuelle Gestaltung hinsichtlich Form und Farbe
- Personalisierung z. B. Aufdruck oder Lasergravur von Logos, Barcode, Klarschrift etc.
- Wartung, Instandhaltung
- Bauteilkennzeichnung
- Hochtemperaturprozesse
- Produktionssteuerung
- Inventarisierungssysteme
- Lagerplatzkennzeichnung
- Anlagenmanagement
- Holz-, Kunststoff- und Metallverarbeitende Industrie
- Chemie und Petrochemie
- Onshore und Offshore Bohrplattformen
- Raffinerien
- Abfüllbetriebe
- Gefahrgutbereich
- Nahrungs-, Lebens- und Futtermittelindustrie
- Lack- und Farbenindustrie
- Lack- und Farben-verarbeitende Betriebe
- Energie- und Versorgungswirtschaft
- Textilindustrie
Richtlinie für den EX-geschütztenn Bereich
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