Digitaler Produktpass Software
Erstellen, veröffentlichen und pflegen Sie Digitale Produktpässe für Ihre Produkte – und verbinden Sie jeden DPP über einen NFC-Transponder oder QR-Code direkt mit dem physischen Produkt. Abrufbar per Smartphone, gehostet in der EU.

Der Digitale Produktpass: Pflicht und Chance zugleich
Mit dem Digitalen Produktpass (DPP) macht die EU Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus digital zugänglich – von Herkunft und Materialien über Reparatur bis zum Recycling. Den Anfang macht der Batteriepass ab Februar 2027, weitere Branchen folgen Schritt für Schritt.
Wer den DPP nur als Pflichtaufgabe versteht, verschenkt Potenzial. Richtig aufgesetzt wird er zur digitalen Schnittstelle zu Ihrem Produkt – für Service, Aftersales und den direkten Kontakt zu Ihren Kunden.
Für Ihren DPP kombinieren wir eine spezielle DPP-Software mit unserer langjährigen Erfahrung in der RFID/NFC und QR-Code Kennzeichnung – umgesetzt gemeinsam mit unseren Partnern.
In vier Schritten zum Digitalen Produktpass
Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Projekt sind Sie gut begleitet: Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass Produkt und Daten zuverlässig zusammenfinden.
Zu Beginn stehen Ihre Ziele: Welche EU-Verordnungen gelten heute oder künftig für Ihre Produkte – und welche Mehrwerte wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit dem DPP erreichen, auch schon vor einer gesetzlichen Pflicht? Daraus ergibt sich, welche Informationen Ihr DPP enthalten soll.
Die benötigten Daten liegen meist verteilt in ERP- oder PIM-Systemen, in Dokumenten, in Datenbanken, Excel-Tabellen oder bei Lieferanten. Über eine offene API oder per Import werden sie in der DPP-Software gebündelt und strukturiert.
Jedes Produkt erhält eine eindeutige Kennzeichnung, über den sein DPP abgerufen wird – etwa einen NFC-Transponder in der passenden Bauform oder einen QR-Code. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Produkt, Material, Lebenszyklus und Einsatzumgebung ab. Hier bringen wir unsere Erfahrung aus der RFID/NFC und QR-Kennzeichnung ein.
Der DPP lässt sich per Smartphone abrufen, ohne vorherigen App-Download und in mehreren Sprachen. Inhalte aktualisieren Sie über den gesamten Lebenszyklus des Produkts.
Mehr als Compliance: Was der DPP für Ihr Unternehmen leisten kann
Der DPP ist gesetzliche Anforderung und zugleich ein digitaler Zugang zu jedem einzelnen Produkt. Daraus ergeben sich Mehrwerte, die weit über die Pflicht hinausgehen.
Sie haben Fragen? Unsere DPP-Experten helfen Ihnen gerne weiter:

Ein DPP ist nur so zuverlässig wie die Verbindung zwischen Produkt und Daten. Seit mehr als 25 Jahren entwickeln und fertigen wir RFID/NFC Kennzeichnungslösungen für unterschiedlichste Einsatzbedingungen.
Dieses Know-how bringen wir in Ihr DPP-Projekt ein – damit der RFID/NFC Transponder oder QR-Code zu Ihrem Produkt passt und im Alltag zuverlässig funktioniert.
Was die DPP-Software leistet
Eine Plattform für unterschiedliche Produktgruppen, Branchen und Verordnungen, die mit neuen Anforderungen mitwächst.
- Abruf per Smartphone – ohne App-Download
- Serialisierung bis zum Einzelprodukt
- Unterstützung von GS1 Digital Link
- Offene API zur Anbindung an ERP, PIM und weitere Systeme
- Mehrsprachigkeit
- Individuelle vergabe von Rollen und Berechtigungen
- Anpassbar an Ihr Corporate Design
- Auswertungen zu Aufrufen und Nutzung
- Anbindung an das EU-DPP-Register vorbereitet
- Hosting in der EU, DSGVO-konform
Bewährt im EinsatzPraxiserprobt Skalierbar Zukunftssicher |
Für welche Produkte gilt der DPP?
Der DPP wird schrittweise und je Branche und Produktgruppe eingeführt. Grundlage ist vor allem die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR), ergänzt um eigene Regelungen etwa für Batterien, Bauprodukte oder Spielzeug.
Bei ESPR-Produktgruppen greift die Pflicht in der Regel rund 18 Monate nach Verabschiedung des jeweiligen delegierten Rechtsakts. Fest steht bisher nur der Batteriepass, alle weiteren Termine sind Erwartungswerte (Stand: Oktober 2026). Das EU-DPP-Register ist seit Juli 2026 in Betrieb.
Den vollständigen Überblick finden Sie in unserem Wissensbereich zum Digitalen Produktpass.

Ab 18.02.2027: Verpflichtender Batteriepass für Batterien von Elektrofahrzeugen, Industriebatterien über 2 kWh und Batterien für leichte Verkehrsmittel wie E-Bikes und E-Scooter (EU-Batterieverordnung 2023/1542). Gerätebatterien und Starterbatterien sind nicht passpflichtig.
Erwartet 2027/2028: Textilien mit Fokus auf Bekleidung gehören zu den ersten Produktgruppen der ESPR. Der delegierte Rechtsakt mit den konkreten Anforderungen ist in Vorbereitung.
Erwartet 2027/2028: Elektronische Produkte und Haushaltsgeräte werden in einer frühen Phase der ESPR erwartet
Erwartet 2027-2029: Matratzen folgen voraussichtlich ab 2027/2028, Möbel ab 2028/2029 – jeweils auf Basis eigener delegierter Rechtsakte der ESPR.
Erwartet 2028: Auch Reifen stehen im ESPR-Arbeitsplan. Die Pflicht wird voraussichtlich ab 2028 greifen.
Ab September 2029: Die neue Detergenzienverordnung sieht einen digitalen Produktpass für Wasch- und Reinigungsmittel vor.
Erwartet 2029/2030: Die Bauproduktenverordnung (EU) 2024/3110 sieht einen digitalen Produktpass vor, auch für Produkte wie Zement. Die konkreten Pflichten folgen über delegierte Rechtsakte.
Erwartet 2029/2030: Als Zwischenprodukte stehen Eisen, Stahl und Aluminium ebenfalls im ESPR-Arbeitsplan. Für Eisen und Stahl wird der delegierte Rechtsakt bereits vorbereitet.
Ab August 2030: Die neue EU-Spielzeugverordnung (EU) 2025/2509 schreibt für jedes Spielzeug einen digitalen Produktpass vor.
Häufige Fragen zur Digitalen Produktpass Software
Sie bündelt alle Produktdaten, die ein DPP enthalten muss, verknüpft sie über eine eindeutige Kennung mit dem physischen Produkt und stellt sie digital bereit – für Kunden, Servicepartner und Behörden. Zusätzlich lassen sich Inhalte über den gesamten Lebenszyklus pflegen, aktualisieren und auswerten.
Nein, ein vorheriger App-Download ist nicht nötig. Sobald der NFC-Transponder oder QR-Code mit dem Smartphone ausgelesen wird, öffnet sich der DPP direkt auf dem Gerät.
Das hängt von Produkt, Einsatzumgebung, Lebensdauer und Anforderungen an Fälschungssicherheit ab. QR-Codes sind günstig, NFC-Transponder robuster, schwerer zu kopieren und unsichtbar in nahezu jedes Produkt integrierbar. Wir beraten Sie gerne zur passenden Lösung.
Ja. Über eine offene API lässt sich die DPP-Software in Ihre bestehende IT-Infrastruktur integrieren, etwa an ERP- oder PIM-Systeme. Alternativ können Produktdaten per Import eingespielt werden.
Alle Daten werden DSGVO-konform auf Servern in der EU gehostet.
Jetzt. Auch wenn die Pflicht für Ihre Produktgruppe erst später greift: Daten aus der Lieferkette zusammenzutragen, Systeme anzubinden und die Kennzeichnung in die Produktion zu integrieren, braucht Vorlauf. Wer früher startet, nutzt die Vorteile des DPP entsprechend früher.
Sprechen Sie mit uns über Ihren Digitalen Produktpass
Ob erste Orientierung oder konkretes Vorhaben: Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Anforderungen für Ihre Produkte gelten und welche Kennzeichnung (RFID/NFC oder QR-Code) zu Ihrer Anwendung passt.






