Kontakt

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen oder für eine unverbindliche Fachberatung:
+49 89 613007 80
info@smart-tec.com

Ihre Ansprechpartner

Zur Kontaktanfrage

Merkliste

Es befinden sich keine Produkte in Ihrer Wunschliste.

schließen

Barcodes

Barcodes, auch als Strich- oder Balkencodes bekannt, sind unverschlüsselte optisch (optoelektronisch) maschinenlesbare Symbole, die aus vielen verschieden breiten, hellen und dunklen parallelen Strichen und Lücken bestehen und elektronisch weiterverarbeitet werden.

Barcodes sind auf vielen Objekten des täglichen Lebens zu finden. Die ersten Versuche mit der Barcode-Technologie entstanden in den 50er Jahren. Letztendlich ist es der amerikanischen Supermarktkette Walmart zu verdanken, dass sich der Barcode durchgesetzt hat. Mittlerweile ist der Barcode eine internationale Norm.

Wie ist ein Barcode aufgebaut?

Die verschieden dicken Striche und Zwischenräume des Barcodes werden in einem bestimmten Verhältnis zueinander gedruckt. Die daraus entstehende Barcode-Symbologie ist vergleichbar mit Alphabetsätzen. Zeichen und daraus folgende Mitteilungen werden durch die unterschiedlichen Strichbreiten gebildet. Es sind unzählige Symbologien aufgrund der vielfältigen Anordnungs-möglichkeiten gegeben. Das „X“ Maß, welches die Dichte des Barcodes definiert und die Breite des schmalsten Balkens im Code angibt, ist ein weiterer wichtiger Bestandteil beim auslesen des Barcodes. Man kann daraus Rückschlüsse auf den Platzbedarf für eine bestimmte Informationsmenge ziehen, die in einem bestimmten Bereich des Barcodes erfasst werden kann. Damit der Barcode sowohl von links als auch von rechts gelesen werden kann, werden Beginn- und Endzeichen definiert. Die „Quiet-Zone“ ist ein freier Bereich vor dem Start- und Stoppzeichen (Mind. 1/4 Zoll). Dieser ermöglicht dem Scanner das richtige erfassen des Barcodes.

Im Laufe der Jahre wurden viele unterschiedliche Barcodetypen entwickelt. Sie unterscheiden sich durch unterschiedliche Codierungsmöglichkeiten und Einsatzzwecke. Parameter wie z. B. Datenvolumen, Branche, internationale Standards, individuelle Erweiterungen und Spezifikationen werden berücksichtigt. Am weitesten verbreitetet sind Barcodetypen  I 2 of 5 (ITF), Code 39, EAN 8, EAN 13 und Code 128.

Im Handel hat sich die von der GS1 entwickelte Datenstruktur, die GTIN (Global Trade Item Number), durchgesetzt. Diese kostenpflichtige Nummer der GS1 Organisation kann in den unterschiedlichsten Barcodetypen dargestellt werden und soll den internationalen Handel und Warenfluss vereinfachen.

Wie erstellt man einen Barcode?

Bei der Erstellung einzelner Barcodes ist ein Onlinegenerator eine gute Wahl. Den generierten Barcode  kann man in hoher Datenqualität und in verschiedenen Formaten downloaden. Zum Drucken der Barcodes benötigt man jedoch ein spezielles Programm und auch das Einpflegen in weitere Dokumente ist umständlich.

Professionell generiert man Barcodes mit einer Barcode-Software, indem man Daten mit externen Programmen, wie z.B. Excel oder Datenbanken, einpflegt. Diese Daten werden validiert, geprüft, Ruhezonen werden berücksichtigt und letztendlich wird ein Barcode mit professionellen Druckergebnissen generiert. Die Druckqualität von Barcodes ist in der Norm ISO/IEC 15416 definiert.

Wie scannt man einen Barcode?

Zur Erfassung von Barcodes werden bestimmte Lesegeräte genutzt. Indem man den Laserscanner oder Barcodescanner an den Barcode hält, werden bestimmte Muster des Barcodes bzw. die Abfolge von hellen und dunklen Strichen und den damit hinterlegten Informationen für die weitere Datenverarbeitung erfasst. Lesegeräte gibt es in verschiedenen Ausführungen, z.B. als Handscanner, Funkscanner, kabellose oder stationäre Scanner.

Einsatzmöglichkeiten von Barcodes

Den Barcode, der im Supermarkt gescannt wird kennt mittlerweile jeder. Aber das ist eigentlich nur der letzte Schritt in einer langen Kette betrieblichen und logistischen Organisationen. Längst ist der Barcode in der Industrie und im Handel nicht mehr wegzudenken. Sogar im Gesundheitswesen werden Barcodes genutzt, denn sie gewährleistet eine zuverlässige Identifikation von Patienten und die Zuordnung von Medikamenten und Blutproben.

Auch beim privaten Verbraucher ist die Barcode-Technologie angekommen. Mobile Apps für Smartphones ermöglichen das Scannen von Produkten. Dazu wird die eingebaute Kamera- bzw. Videofunktion genutzt. Die ausgelesenen Informationen können Smartphone-Scanner direkt über das Display anzeigen. Bekannt sind zum Beispiel die Anwendungen, die dem Nutzer den Preisvergleich bestimmter Produkte ermöglichen und nützliche Produktinformationen anzeigen.

Vorteile verschiedener Technologien auf einen Blick:

IDconnect | smart-TEC | © smart-TEC GmbH & Co. KG